20 Jahre Ländlertrio "Echo vom Schlierä", Isenthal UR

Gast: Olivia Imholz, Blockflöte
Gruess vom Uri-Rotstock

Nachdem Ruedi Bissig, Kilian und Heinz Imholz aus Isenthal UR schon einige Jahre intensive Stegreif-Musikproben hinter sich gebracht hatten, nahmen sie sich vor, ihr Können einem breiteren Volksmusik-Publikumskreis vorzustellen. Anlässlich einer Übungsstunde im "Hittä-Egg" fassten die drei den Entschluss, am Musikanten-Nachwuchs-Nachmittag an der "Steiner Chilbi" 1991 teilzunehmen. Für die Anmeldung war selbstverständlich auch ein Formations-Name gefragt und, man musste nicht lange suchen. Kilian und Heinz verbrachten den Sommer jeweils auf der Alp "Wilderbutzen", an die sich der Berg "Schlierä" mit seinen steilen Felswänden nahtlos anschliesst. Da lag der Name Ländlertrio "Echo vom Schlierä" als Kapellen-Bezeichnung geradezu auf der Hand.

Nun folgten einige Jahre, in denen sich das Trio ausschliesslich mit Musizieren beschäftigte; bis zu achtzig öffentliche Auftritte pro Jahr waren keine Seltenheit. 1997 erschien die erste CD. Ein weiterer Höhepunkt war ein Auftritt in der Sendung "Zoogä-n-am Boogä" von Schweizer Radio DRS. Die darauffolgenden Jahre waren geprägt durch markante Veränderungen des persönlichen Umfeldes der drei Musikanten. Als Kilian die Alp "Wilderbutzen" seines Vaters übernehmen konnte, und Ruedi 2002 das Hotel "Urirotstock" käuflich erwarb, wurde den Musikanten schnell bewusst, dass ihre musikalische Freizeitbeschäftigung kürzer treten musste. Als dann Kilian und Heinz mit dem Aufbau ihres eigenen Hauses begannen, kamen die öffentlichen Auftritte des Ländlertrios fast ganz zum Erliegen. Das Interesse der drei Musikanten an der Volksmusik ging dabei aber nie verloren. Die noch möglichen Spiel-Auftritte konzentrierten sich vor allem auf Anlässe im "Urirotstock" bei Ruedi. Der Sonntagabend im "Urirotstock" an der Isenthaler Chilbi steht schon seit Jahren fest im Terminkalender der drei Musikanten. Jetzt, zum 20-jährigen Bestehen des Ländlertrio "Echo vom Schlierä" haben sich Kilian, Heinz und Ruedi entschlossen, ihr musikalisches Hobby wieder zu aktivieren.

Vor rund zwei Jahren erlernte Olivia, die heute 10-jährige Tochter von Kilian das Spiel auf der Blockflöte. Unter der kundigen Anleitung ihres Vaters übte Olivia einige Ländlermusiktänze aus dem Stegreif ein, die sie schon an verschiedenen Stubeten zur grössten Freude des Publikums darbieten durfte. Auf der vorliegenden CD "Gruess vom Uri-Rotstock" tritt Olivia als Gast auf; begleitet von ihrem Vater an der Handorgel und ihrem Onkel Heinz an der Bassgeige gibt sie drei Kompositionen von Kasi Geisser zum Besten.

Um den Ländlermusik-Interessierten zu 20 Jahre Ländlertrio "Echo vom Schlierä" ein speziell urchig-bodenständiges Programm bieten zu können, haben Ruedi, Kilian und Heinz alte und ältere Tänze ausgesucht, von denen die meisten schon seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr aufgenommen worden sind. Zum Teil haben sie Musikstücke von uralten Schellackplatten abgehört und eingeübt, von denen auf dem Platten-Etikett nur der Titel mit Name der ausübenden Kapelle, aber ohne Angabe des entsprechenden Komponisten aufgedruckt ist. Trotz auch sehr intensiven Nachforschungen durch den Produzenten bleiben die Urheber von drei Titeln unbekannt.


Nachfolgend eine Kurzvorstellung der Mitwirkenden:
Ruedi Bissig (4.9.1971), Handorgel, von Beruf Forstwart, ist Hotelier und Gastwirt auf dem Hotel "Urirotstock" in Isenthal UR. Seine Musikvorbilder finden sich im Ländlertrio Echo vom Rossbärg, im Trio Bürgler und anderen und ganz allgemein in der Illgauer Ländlermusik-Szene. Neben Ländlermusik zählen Kaninchenzucht, Kürbiszucht, Jassen und das Sammeln von alten z.T. historischen Volksmusik-Aufnahmen zu seinen Hobbies.

Kilian Imholz (11.12.1973), Handorgel, er spielt auch Schwyzerörgeli und Flöte, ist von Beruf Metallbauschlosser, und wohnt in Isenthal UR. Kilian ist heute als Metallbauschlosser und Älpler tätig. Auf seiner Alp produziert er als Spezialität den Wilderbutzen Alpkäse. Durch Ruedi Bissig kam er mit volkstümlicher Musik in Kontakt, und seine musikalischen Vorbilder stimmen mit denen von Ruedi praktisch überein. Neben der Ländlermusik liebt, hegt und pflegt er die Natur, und im örtlichen Samariter-Verein dient er als Samariter-Lehrer.

Olivia Imholz (3.2.2001), Tochter von Kilian Imholz, ist Schülerin; momentan besucht sie die 4. Klasse. In der Musikschule Uri nimmt sie bei Pia Rubi seit 2 Jahren Blockflöten-Unterricht. Daneben spielt sie auch Handorgel. Ihr Vater unterstützt, fördert und begleitet sie musikalisch, und Onkel Heinz sorgt bei den Auftritten an Stubeten etc. für Harmonie und Rhythmus. Nach weiteren Hobbies gefragt, gibt Olivia "Lesen" zur Antwort.

Heinz Imholz (6.4.1975), Bassgeige, gelernter Schmied, ist als Schlosser tätig und wohnt - wie sein Bruder Kilian - in Isenthal UR. Mit 13 lernte er das Spielen auf dem Schwyzerörgeli aus dem Stegreif, wobei er sich an die Vorbilder Toni Bürgler und Meiri Müller anlehnte. Als 15-Jähriger brachte er sich autodidaktisch das Spiel auf dem Kontrabass, seinem Hauptinstrument, bei; als Vorbild diente ihm dabei das Märchler Musiktalent Sepp Huber junior. Und, seit Ende 1996 kennt er sich auch auf der chromatischen Handorgel bestens aus. Nebst Ländlermusik spielt und hört er auch gerne eine vielfältige Palette von anderen Musiksparten und -Stilen.

Das Ländlertrio "Echo vom Schlierä" aus Isenthal UR sendet zu seinem 20-jährigen Bestehen allen Freunden urchiger, tänziger, bodenständiger Ländlermusik einen herzlichen "Gruess vom Uri-Rotstock".


Kontaktadresse:
Unter folgender Adresse kann die neue CD bestellt werden. Preis: Fr. 30.-.

Ruedi Bissig-Kempf
Hotel Urirotstock
6461 Isenthal

Tel. 041 878 11 52
info@urirotstock.ch

 

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